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Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war offenbar musikalisch hochbegabt: Er spielte nicht nur exzellent Violine, sondern hatte auch ein bemerkenswertes Kompositionstalent. Unterricht erhielt er vom Primarius der Weimarer Hofkapelle Gregor Christoph Eylenstein sowie von Johann Gottfried Walther. Während seiner Kavalierstour, die ihn auch zum Studium in die Niederlande führte, lernte er die damals gerade in Amsterdam unter dem Titel 'L'Estro armonico' veröffentlichten Concerti Op.3 von Antonio Vivaldi kennen und brachte sie nebst zahlreichen anderen Musikalien mit nach Weimar, wo sie Johann Sebastian Bach zu Transkriptionen für Cembalo und Orgel anregten. Zwischen der Rückkehr aus Holland im Juli 1713 und einem Kuraufenthalt ein Jahr danach komponierte der junge Herzog insgesamt neunzehn Instrumentalwerke (von denen Bach ebenfalls einige für Orgel bzw. Cembalo bearbeitete), ehe er 1715 während einer Kur, begünstigt durch die unzureichende 'Heilkunst' der Ärzte, vermutlich an einem metastasierenden Sarkom mit gerade mal achtzehn Jahren verstarb. Drei Jahre später veröffentlichte Georg Philipp Telemann als Hommage an den Herzog sechs seiner Violinkonzerte als posthumes Op.1. Die hier eingespielten Werke sind unverkennbar italienisch und huldigen der damaligen Vivaldimania am Weimarer Hof. Sie geben sich mal funkelnd-virtuos, mal besinnlich-gesanglich - natürlich ohne dabei epigonenhafte Kopien zu sein! Ergänzt werden sie hier durch zwei weitere Violinkonzerte aus der Feder des Herzogs, ein Konzert für Trompete und Orchester sowie eines für zwei Violinen, das auf Grundlage von Bachs Bearbeitungen BWV 984 & 595 für die Einspielung rekonstruiert wurde. In seiner Debüt-Aufnahme widmet sich das auf historischen Instrumenten spielende Thüringer Bach Collegium unter der Leitung von Gernot Süßmuth den Werken mit überbordender Spielfreude. Die Einspielung vermittelt nicht nur einen lebendigen Eindruck von den kompositorischen Qualitäten des Herzogs, sondern auch vom international ausgerichteten Musikleben am kleinen Weimarer Hof..

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
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Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war offenbar musikalisch hochbegabt: Er spielte nicht nur exzellent Violine, sondern hatte auch ein bemerkenswertes Kompositionstalent. Unterricht erhielt er vom Primarius der Weimarer Hofkapelle Gregor Christoph Eylenstein sowie von Johann Gottfried Walther. Während seiner Kavalierstour, die ihn auch zum Studium in die Niederlande führte, lernte er die damals gerade in Amsterdam unter dem Titel 'L'Estro armonico' veröffentlichten Concerti Op.3 von Antonio Vivaldi kennen und brachte sie nebst zahlreichen anderen Musikalien mit nach Weimar, wo sie Johann Sebastian Bach zu Transkriptionen für Cembalo und Orgel anregten. Zwischen der Rückkehr aus Holland im Juli 1713 und einem Kuraufenthalt ein Jahr danach komponierte der junge Herzog insgesamt neunzehn Instrumentalwerke (von denen Bach ebenfalls einige für Orgel bzw. Cembalo bearbeitete), ehe er 1715 während einer Kur, begünstigt durch die unzureichende 'Heilkunst' der Ärzte, vermutlich an einem metastasierenden Sarkom mit gerade mal achtzehn Jahren verstarb. Drei Jahre später veröffentlichte Georg Philipp Telemann als Hommage an den Herzog sechs seiner Violinkonzerte als posthumes Op.1. Die hier eingespielten Werke sind unverkennbar italienisch und huldigen der damaligen Vivaldimania am Weimarer Hof. Sie geben sich mal funkelnd-virtuos, mal besinnlich-gesanglich - natürlich ohne dabei epigonenhafte Kopien zu sein! Ergänzt werden sie hier durch zwei weitere Violinkonzerte aus der Feder des Herzogs, ein Konzert für Trompete und Orchester sowie eines für zwei Violinen, das auf Grundlage von Bachs Bearbeitungen BWV 984 & 595 für die Einspielung rekonstruiert wurde. In seiner Debüt-Aufnahme widmet sich das auf historischen Instrumenten spielende Thüringer Bach Collegium unter der Leitung von Gernot Süßmuth den Werken mit überbordender Spielfreude. Die Einspielung vermittelt nicht nur einen lebendigen Eindruck von den kompositorischen Qualitäten des Herzogs, sondern auch vom international ausgerichteten Musikleben am kleinen Weimarer Hof..

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Amalie von Oranien, geborene Gräfin zu Solms-Br...
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Gräfin Amalie zu Solms-Braunfels ( 31. August 1602 auf Schloss Braunfels in Braunfels, 8. September 1675 in Den Haag) aus dem Grafengeschlecht Solms kam als Hofdame der Pfalzgräfin-Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz nach Den Haag. Im Sommer 1619 kam Gräfin Amalie an den Heidelberger Hof und wurde zur Hofdame der Pfalzgräfin-Kurfürstin von der Pfalz und späteren Winterkönigin, Elisabeth Stuart, ernannt. Nach deren Flucht aus Prag kam Gräfin Amalie mit der königlichen Familie im Frühling 1621 nach Den Haag. Später lernte Amalie zu Solms-Braunfels auf einem Ball zu Ehren der Winterkönigin den Prinzen Friedrich Heinrich von Oranien, einen Vetter ihres Vaters, kennen. Am 4. April 1625 heiratete Gräfin Amalie in Den Haag den Prinzen Friedrich Heinrich (1584 "1647), jüngster Sohn des Statthalters Wilhelm I. von Oranien und seiner vierten Ehefrau der französischen Hugenottin Louise de Coligny. Leidenschaftlich und herrschsüchtig, aber politisch hochbegabt, stattete Prinzessin Amalie von Oranien den Hof in Den Haag mit königlichem Glanz aus und gestaltete ihn zu einem europäischen Zentrum der Künste. Sie bestimmte auch die Heiratspolitik für ihre Kinder, Prinz Wilhelm II. und seine vier Schwestern, deren Neigungen zurückzustehen hatten. Als Witwe trieb sie eine gegen den Sohn gerichtete Politik. Nach dessen frühem Tod kämpfte sie um die Herstellung verlorengegangener Rechte für ihren Enkel Wilhelm III. Sein Vorsitz im Staatsrat und seine Ernennung zum Generalkapitän und Erbstatthalter 1672 waren die Krönung all ihrer Mühen. (Wiki) Illustriert mit 10 S/W-Abbildungen.Nachdruck der Originalauflage von 1905.

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